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"minimax" in Brüssel vorgestellt

Innovative europäische Projekte treffen sich in Brüssel
 
Projekte aus verschiedensten europäischen Länder trafen sich zu einem zweittägigen Kongress. Vorgestellt wurden verschiedenste Ansätze, wie klassische Formen der sozialen Arbeit sowie der Familien- und Jugendhilfe sich mit neuen und innovativen Ideen den aktuellen Bedürfnissen und Nachfragen anpassen können oder sogar neue Dienstleistungsmärkte entstehen lassen.

Besondere Aufmerksamkeit erhielt einmal mehr "minimax". Ein so umfassendes Angebot der Kinderbetreuung inklusiv erheblich erweiterte Öffnungszeiten und verschiedensten Serviceleistungen war allen Kongressteilnehmer-Innen bislang unbekannt. Vor allem das große Interesse der Wirtschaft sich an der Finanzierung zu beteiligen erregte natürlich große Aufmerksamkeit. Aber auch das Zusammenwirken eines Bundesligafussballclubs mit der Jugend- und Familienhilfe fand Beifall. Ebenso die Ideen rund um die verbesserten Möglichkeiten für junge Eltern wieder mehr ins Theater zu gehen, weil gleichzeitig für sie ein kompetenter Babysitterdienst durch die Stiftung organisiert ist, nahmen gleich mehrere mit in die eigene Stadt.

Aber es gab auch kritische Stimmen. Ist es am Ende nicht doch so, dass die Wirtschaft auf die pädagogische Fachlichkeit zu sehr Einfluss nimmt? Grundsätzlich, so Wilfried Lütkemeier, besteht die Gefahr. Allerdings, so der Stiftungsvorstand weiter, kommt es auch darauf an, dass sich die Träger sozialer Leistungen mit ihren Angeboten für die Unternehmen unentbehrlich macht. Immerhin bescheren die Ideen den Unternehmen auch neue Kunden, wenn beispielsweise junge Eltern das Theater wieder als spannende Freizeitmöglichkeit entdecken. Das schafft kurzfristig neue Kunden und langfristig den erhofften Nachwuchs bei den immer älter werdenen Theaterbesuchern.