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Tagesgruppe für Vorschulkinder

vorschulkinder in der von laer StiftungFür Kinder im Vorschulalter mit erheblichen Entwicklungshemmnissen und Verhaltensweisen, die sich so deutlich von gleichaltrigen Kindern unterscheiden, dass ein Verbleib bzw. die angemessene Förderung in einer Regeleinrichtung für Vorschulkinder nicht ratsam ist.

 

Allgemeine Informationen

Die Kinder werden von 8.30 Uhr bis 14.30 Uhr in den Gruppen von Heil- und Sozialpädagoginnen betreut. Die Kinder frühstücken, wie in den Kindertagesstätten auch die mitgebrachten Speisen.

Zu Mittag gibt es für alle Kinder Essen, das entweder in der Kita zubereitet oder von einer Küche angeliefert wird. Um eine besonders intensive Betreuung zu gewährleisten,  werden in den additiven heilpdagogischen Tagesgruppen jeweils max. 8 Kinder betreut. Es ist möglich, ab Vollendung des 3. Lebensjahres bis zum  Beginn der Schulpflicht, die Gruppen zu besuchen. 

Vermittlung von Therapien (z.B. Logopädie, Ergotherapie), Kooperation mit anderen Fachstellen (z.B. Frühförderung, SPZ) sowie eine enge Zusammenarbeit mit den Schulen und  die Begleitung im AOSF-Verfahren gehören zu unseren Aufgaben. 

Wir geben Ihnen eine Schulempfehlung.  Für die Kinder besteht die Möglichkeit, mit einem Fahrdienst in die Einrichtung gebracht und wieder abgeholt zu werden. In den Ferienzeiten sind unsere Gruppen insgesamt ca. 6 Wochen geschlossen.

Wen unterstützen wir?

Die additiven heilpädagogischen Tagesgruppen der von Laer Stiftung betreuen Kinder die nach §35a KJHG seelisch behindert oder von seelischer Behinderung bedroht sind.

Ziel der Maßnahme ist die Förderung der Kinder in allen Bereichen, die für ihre Entwicklung wichtig sind. Im einzelnen sind das die Förderung der Wahrnehmung, Kommunikation, Sprache, Interaktion und Bewegung. Die Entwicklung sozialer und emotionaler Kompetenzen, Förderung lebenspraktischer Fähigkeiten, sowie die Vermittlung von Kompensationstechniken.

Die Arbeit in der Gruppe kann eng verzahnt werden mit unserem therapeutisch-diagnostischen Dienst.
Für alle Kinder und Familien stehen die Psychologinnen und Familientherapeuten in Absprache mit dem Bielefelder Jugendamt zur Verfügung.

Es finden 14-tägige Gesprächstermine mit den Eltern und unseren Familienberatern statt.
Wir bieten ausgiebige Hospitationstermine für Eltern in den Gruppen an und führen ein speziell für Eltern mit Kindern im Vorschulalter konzipiertes Elterntraing durch.

Diese Unterstützungen werden in Hilfeplangesprächen vereinbart und halbjährlich überprüft.


Formalitäten:

Zur Anmeldung in eine unserer Gruppen nehmen Sie Kontakt mit der von Laer Stiftung auf, um ein Info- bzw. Aufnahmegespräch zu vereinbaren.

Diese Kontaktaufnahme geschieht in der Regel über die Eltern, kann aber auch durch das Jugendamt oder andere Institutionen wie z.B. Frühförderstellen geschehen, wichtig ist aber, dass die Eltern am Gespräch teilnehmen. Nach dem Infogespräch laden wir die Eltern mit dem Kind zur Hospitation in die Gruppe ein.
Für die Aufnahme ist eine Beratung bzw. Diagnose im sozialpädriatischen Zentrum oder bei einem niedergelassenen Kinder- und Jugendpsychiater notwendig, der die Aufnahme in eine unserer Gruppen empfiehlt. Anschließend müßen die Kinder im Bielefelder Gesundheitsamt vorgestellt werden, welches die Notwendigkeit der Aufnahme bestätigt.

Wie in allen Kindertagesstätten beginnt die Anmeldezeit auch bei uns schon sehr früh, dh. am Ende jeden Jahres sollten Sie sich bei uns melden, um bei der Verteilung der Plätze für das folgende Kindergartenjahr
(Start 01.08.) berücksichtigt werden zu können.

Download
Die Tagesgruppen Bielefelder Flachsfarm, Sieker Mäuse

 

Enge Zusammenarbeit
mit den Regeleinrichtungen
der Kindertagesstätten
Sieker Mäuse
und der
Bielefelder Flachsfarm

 

This page was last modified on 04/11/2010 at 12:43.