Berichte von Projekten der von Laer Stiftung
Pädagogik muss in Bewegung sein. Alle, die mit Kindern zu tun haben wissen, wie wichtig es ist auf neu entstandene und unerwartete Situationen flexibel reagieren zu können. Das gilt genauso für uns als pädagogische Institution.
Auf dieser Seite können sie die ein oder andere unserer neuen Ideen und Entwicklungen nachlesen.
Blomberg und die von Laer Stiftung |
Mehrere Kindertageseinrichtungen, zwei Kindergärten, die bislang in Trägerschaft evangelischer Kirchengemeinden waren, und die Offene Ganztagsgrundschule in Blomberg bilden zusammen die gemeinnützige Gesellschaft "Familie in Blomberg", kurz FiBs genannt.
Die Idee hatte Bürgermeister Klaus Geise. Und sie ist so einfach, wie bestechend:
"Warum nicht die Versorgungssicherheit und -garantie der Stadt mit dem Fach- und Organisationswissen eines freien Trägers koppeln? So kann eine Größenordnung geschaffen werden, die nicht zuletzt auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr Sicherheit ermöglicht.", war seine Überlegung. Außerdem würde im Zusammenhang mit der soziodemografischen Entwicklung und der derzeit extrem niedrigen Geburtenrate ein Beitrag zur Steigerung der Familienfreundlichkeit in Blomberg geleistet.
Stiftungsvorstand Wilfried Lütkemeier musste nicht lange überzeugt werden. Aus seinem Engagement in der ostwestfälischen “Initiative für Beschäftigung e.V.“ kannte er die Firma PHOENIX CONTACT in Blomberg und deren Einsatz für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, hinsichtlich familienfreundlicher Maßnahmen. Die Kindertagesstätte "Zauberblume" war ihm zudem aus Beratungsgesprächen zum Familienzentrum gut bekannt.
"Da braucht man nicht lange überlegen.", betont er. "Wenn ein Bürgermeister, eine weltweit agierende Firma und eine qualitativ bereits gute Kindertageseinrichtung gemeinsam einen Weg gehen wollen, wer will da nicht mitmachen?"
Alle Gremien sind durchlaufen und die notarielle Gründung der gGmbH steht unmittelbar bevor, so dass es am 1. August 2008 mit FiBs losgehen wird.
"Die Voraussetzungen in Blomberg sind hervorragend", so Wilfried Lütkemeier weiter. "Sorgen allein macht mir die Anzahl der Plätze für Kinder unter drei Jahren. Da muss in Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendamt Lippe dringend einiges nachgeholt werden. Dafür und für eine flexible Betreuung auf hohem fachlichen Niveau, setzt sich die Gesellschaft ein!"
Zuletzt geändert am: 26-01-2010 um 15:21
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