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Berichte von Projekten der von Laer Stiftung

Pädagogik muss in Bewegung sein. Alle, die mit Kindern zu tun haben wissen, wie wichtig es ist auf neu entstandene und unerwartete Situationen flexibel reagieren zu können. Das gilt genauso für uns als pädagogische Institution.

Auf dieser Seite können sie die ein oder andere unserer neuen Ideen und Entwicklungen nachlesen.  

Die von Laer Stiftung ist jetzt Mitglied im Kooperationsverbund der Westfälischen Pflegefamilien (WPF)

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"Pflegeeltern bzw. die betreuenden Personen mit besonderen pädagogischen oder medizinische Qualifikationen"

Gut vier Wochen ist es her (Februar 2011), dass von Laer Vorstand Wilfried Lütkemeier und Joachim Liebe-Freund, der pädagogische Leiter der stationären Gruppen, den  Kooperationsvertrag unterzeichnet haben. Damit ist die Von Laer Stiftung einer von rund 40 Trägern der  freien Jugendhilfe, die zum Kooperationsverbund der Westfälischen Pflegefamilien gehören. Betreut und beraten wird der Verbund vom Landesjugendamt des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe (LWL).

Die WPF sind eine Form der Vollzeitpflege gemäß § 33 Satz 2 SGB VIII für besonders entwicklungsbeeinträchtigte Kinder und Jugendliche, die in ihrer Familie nicht zufrieden stellend versorgt werden können und z. B. auf Grund ihrer persönlichen Lebenssituation, ihres Alters, ihrer traumatischen Erfahrungen oder ihrer Behinderung nicht in eine allgemeine Pflegefamilie vermittelt werden können.

Eine Westfälische Pflegefamilie zeichnet sich dadurch aus, dass die Pflegeeltern bzw. die betreuenden Personen in der Regel über eine besondere pädagogische oder medizinische Qualifikation verfügen. Durch die Inpflegenahme werden sie nicht automatisch zu Mitarbeitern der Einrichtung, sondern arbeiten auf Honorarbasis.

Die von Laer Stiftung möchte in erster Linie Kinder bis 11 Jahre auf diese Weise betreuen. Zwei Plätze in einer Pflegefamilie gibt es schon; auf Dauer sollen es zehn werden. Dafür soll eine zusätzliche Fachkraft eingestellt werden, die sowohl die Pflege- als auch die Herkunftsfamilien berät und betreut.
„Der Kontakt zur Herkunftsfamilie der Kinder ist für uns von großer Bedeutung“, so Joachim Liebe-Freund. „Die Kinder sollen weiterhin mit ihren Eltern in Verbindung bleiben – natürlich nur, wenn es dem Kind gut tut. Das prüfen und entscheiden wir jeweils im Einzelfall.“

Zuletzt geändert am: 07-04-2011 um 16:54

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