Elterninformationen zum Coronavirus

Liebe Eltern,

die von Laer Stiftung Betriebs-gGmbH ist Trägerin von Kindertagesstätten und Tagesgruppen in verschiedenen Städten in NRW und in Berlin.
Diese sind seit Montag (16.03.2020) aufgrund des Coronavirus geschlossen. Das Land NRW regelt über seine zuständigen Ministerien, wie die Notbetreuung in den Kitas für Eltern in kritischen Infrastrukturen sichergestellt wird. Diese Regelungen verändern sich derzeit regelmäßig, um auf die Erfordernisse, die die Corona-Krise mit sich bringt, zu reagieren.

 

Das Land wendet sich mit einem Apell in Form eines 3. Elternbriefs an alle Eltern, die ab Montag geltende neue Regelung für Personen in kritischen Infrastrukturen nur dann in Anspruch zu nehmen, wenn eine Betreuung keinesfalls anderweitig organisiert werden kann.
Auch wir möchten Sie bitten, Ihr Kind nur dann in der Kita betreuen zu lassen, wenn Ihnen eine anderweitige Organisation der Betreuung unmöglich ist! Grundsätzlich ist die Bescheinigung des Arbeitgebers über die Unabkömmlichkeit zwingend vorzulegen.

 

Das Land hat am Donnerstag (02.04.2020) die "Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen im Bereich der Betreuungsinfrastruktur" erlassen, die den Erlass vom 13.03.2020 ablöst.
Außerdem informiert das Land darüber, dass die Notbetreuung für Personen in kritischen Infrastrukturen auch in den Osterferien vorzuhalten ist. Die Information des Landes finden Sie hier.
Die Regelungen die Feiertage betreffend folgen in Kürze.

 

Seit Montag (23.03.2020) gelten neue Regelungen bezüglich der Notbetreuung in Kindertagesstätten:

  • Personen, die in kritischer Infrastruktur tätig sind, haben unabhängig von der familiären Situation einen individuellen Anspruch auf Betreuung in ihrer Kita.
    Ab Montag (23.03.2020) reich es damit aus, wenn nur ein Elternteil in kritischer Infrastruktur tätig ist. Erforderlich ist nach wie vor eine schriftliche Bescheinigung des Arbeitgebers über die Unabkömmlichkeit des betreffenden Elternteils. Alleinerziehende in kritischer Infrastruktur haben natürlich weiterhin einen Betreuungsanspruch, sofern auch sie die Bescheinigung des Arbeitgebers vorlegen. Die jeweiligen Vordrucke finden sie auf dieser Seite den entsprechenden Kommunen zugeordnet.
  • Weiterhin regelt die Landesregierung, dass ab Montag (23.03.2020) für den Bedarfsfall eine Betreuung in Randzeiten sowie eine Wochenendbetreuung sichergestellt werden soll. Die Koordination erfolgt in Zusammenarbeit mit den örtlichen Jugendämtern.
  • Eltern in kritischen Infrastrukturen, die bisher keinen Kitaplatz in Anspruch genommen haben, können sich an das zuständige Jugendamt wenden, um im Bedarfsfall eine Notbetreuung in Anspruch nehmen zu können.

In der Notbetreuung können nur Kinder betreut werden, deren Eltern und die selbst:

  • keine Krankheitssymptome aufweisen
  • nicht in Kontakt zu infizierten Personen bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen sind 14 Tage vergangen und sie keine Krankheitssymptome aufweisen
  • sich nicht in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert Koch-Institut (RKI) aktuell als Risikogebiet ausgewiesen ist (tagesaktuell abrufbar im Internet unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html) bzw. 14 Tage seit Rückkehr aus diesem Risikogebiet vergangen sind und sie zeigen keine Krankheitssymptome.

 

Die offizielle Information zu den beschriebenen Änderungen finden Sie hier.

Am Freitag (27.03.2020) hat das Ministerium (MKFFI) seine Liste der Fragen und Antworten zur Notbetreuung in Kitas und Tagespflege erneut ergänzt.

 

Seit Beginn der Schließungen hat das Land NRW mehrere Erlasse und Handlungsanweisungen herausgegeben, die den Ablauf in Kitas, Tagespflege etc. regeln. Einige davon sind inzwischen durch nachfolgende Regelungen erweitert bzw. ergänzt worden. Sie finden die Informationen hier:

Außerdem wendet sich das Land NRW mit zwei Elternbriefen vor allem an jene Eltern, die keine Notbetreuung in Anspruch nehmen können:

 

Bezüglich der Regelungen zu den Kitabeiträgen für die Zeit der Schließungen informieren Sie sich bitte auf den Homepages Ihrer Kommunen und Kreise.

 

Weitere Informationen des Landes NRW

 

Stand: 03.04.2020, 12:42 Uhr

 

 

Erreichbarkeit der Kitas

Die Anrufbeantworter in den Kitas werden in regelmäßigen Abständen abgehört, die E-Mails abgerufen.
Sollten Sie als Beschäftige in kritischer Infrastruktur niemanden erreichen, aber dringend Betreuung für Ihr Kind/ Ihre Kinder organisieren müssen, können Sie in diesem Fall über folgende E-Mail-Adresse Kontakt aufnehmen:

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bitte teilen Sie in der E-Mail mit, in welcher Kita der von Laer Stiftung Betriebs-gGmbH Ihr Kind angemeldet ist und wie wir Sie gut erreichen können!
Vielen Dank!

 

 

Wichtige Information zur Essengeldzahlung

Der Einzug der Beträge für Mittagessen und für Imbiss+Doku+Getränke in den Kitas der von Laer Stiftung Betriebs-gGmbH wird für den Monat April ausgesetzt. Den Eltern wird für einen Monat kein Geld abgezogen. Damit wird die nicht in Anspruch genommene Leistung für die Zeit von Mitte März bis Mitte April ausgeglichen.
Für die Kinder, die sich in der Notbetreuung einer der Einrichtungen befinden, wird es eine Einzelabrechnung über die in Anspruch genommene Leistung der Essensversorgung geben. Die Abrechnung erfolgt anhand der tatsächlichen Anwesenheit in dieser Zeit.

 

 

Stadt Bielefeld

Die Notbetreuung in den Kitas ist in Betrieb. Alle Eltern, die Personen in kritischer Infrastruktur und unerlässlich an ihrem Arbeitsplatz sind, haben einen Anspruch auf Betreuung in ihrer gewohnten Kita. Haben Sie Betreuungsbedarf, nehmen Sie dorthin Kontakt auf, um alles Weitere abzusprechen!

Bitte nutzen Sie den Vordruck für die schriftliche Bestätigung des Arbeitgebers der Stadt Bielefeld, um Ihren Betreuungsbedarf geltend zu machen, und legen Sie diesen in Ihrer Kita vor.

 

Weitere Informationen der Stadt Bielefeld

 

Stand: 21.03.2020, 9:01 Uhr

 

 

Stadt Gütersloh

Die Notbetreuung in den Kitas ist in Betrieb. Alle Eltern, die Personen in kritischer Infrastruktur und unerlässlich an ihrem Arbeitsplatz sind, haben einen Anspruch auf Betreuung in ihrer gewohnten Kita. Haben Sie Betreuungsbedarf, nehmen Sie dorthin Kontakt auf, um alles Weitere abzusprechen!

Bitte nutzen Sie das Formular der Stadt Stadt Gütersloh und senden Sie es an:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Das Jugendamt teilt den Kitaträgern dann mit, welche Kinder in eine Notfallbetreuung aufgenommen werden.

 

Weitere Informationen der Stadt Gütersloh

 

Stand: 21.03.2020, 9:10 Uhr

 

 

Stadt Harsewinkel (Jugendamt Kreis Gütersloh)

Die Notbetreuung in den Kitas ist in Betrieb. Alle Eltern, die Personen in kritischer Infrastruktur und unerlässlich an ihrem Arbeitsplatz sind, haben einen Anspruch auf Betreuung in ihrer gewohnten Kita. Haben Sie Betreuungsbedarf, nehmen Sie dorthin Kontakt auf, um alles Weitere abzusprechen!

Bitte nutzen Sie den Vordruck für die schriftliche Bestätigung des Arbeitgebers des Kreises Gütersloh, um Ihren Betreuungsbedarf geltend zu machen, und legen Sie diesen in Ihrer Kita vor.

 

 

Weitere Informationen des Kreises Gütersloh

 

Stand: 21.03.2020, 9:12 Uhr

 

 

Stadt Verl

Die Notbetreuung in den Kitas ist in Betrieb. Alle Eltern, die Personen in kritischer Infrastruktur und unerlässlich an ihrem Arbeitsplatz sind, haben einen Anspruch auf Betreuung in ihrer gewohnten Kita. Haben Sie Betreuungsbedarf, nehmen Sie dorthin Kontakt auf, um alles Weitere abzusprechen!

Die Prüfung, ob ein berechtigter Betreuungsbedarf vorliegt, erfolgt durch die jeweilige Kita-Leitung. Hierzu haben die Eltern die berufliche Unentbehrlichkeit durch eine schriftliche Bestätigung ihres jeweiligen Arbeitgebers bzw. Dienstvorgesetzten nachzuweisen. Soweit erforderlich, erfolgt bei der Unentbehrlichkeitsprüfung im Bedarfsfall eine Beteiligung des Jugendamtes.

Sollten Sie nicht zum Personenkreis in kritischer Infrastruktur gehören, aber aus sonstigen Gründen eine Kinderbetreuung nicht sicherstellen können, wenden Sie sich bitte an das Jugendamt der Stadt Verl:
Tel. 05246 - 961 280   oder   Tel. 05246 - 961 276

Am Mittwoch (25.03.2020) hat die Stadt Verl einen weiteren Elternbrief Nr.4 veröffentlicht.

Bitte nutzen Sie den Vordruck der Stadt Verl zur schriftlichen Bestätigung des Arbeitgebers über die berufliche Unentbehrlichkeit und legen Sie diesen in Ihrer Kita vor.

 

Weitere Informationen der Stadt Verl

 

Stand: 26.03.2020, 8:23 Uhr

 

 

Stadt Oerlinghausen (Jugendamt Kreis Lippe)

Die Notbetreuung in den Kitas ist in Betrieb. Alle Eltern, die Personen in kritischer Infrastruktur und unerlässlich an ihrem Arbeitsplatz sind, haben einen Anspruch auf Betreuung in ihrer gewohnten Kita. Haben Sie Betreuungsbedarf, nehmen Sie dorthin Kontakt auf, um alles Weitere abzusprechen!

Bitte nutzen Sie den Vordruck für die schriftliche Bestätigung des Arbeitgebers, um Ihren Betreuungsbedarf geltend zu machen, und legen Sie diesen in Ihrer Kita vor.

 

Die Verteilung der Notfallbetreuungsplätze erfolgt über die Telefonnummer beim Kreis Lippe:
Tel. 05231 - 62 79 20

Alle anderen Eltern sind gehalten, die Betreuung ihrer Kinder selbst zu organisieren.

Allgemeine Fragen von Eltern können an den Kreis Lippe gerichtet werden:
Tel. 05231 - 62 43 21
oder
Tel. 05231 - 62 42 20

 

Weitere Informationen des Kreises Lippe

 

Stand: 21.03.2020, 9:21 Uhr

 

 

Stadt Berlin

Alle Kindertageseinrichtungen werden ab Dienstag, 17. März 2020, bis einschließlich Freitag, 17. April 2020, geschlossen.

Zur Aufrechterhaltung von systemrelevanten Infrastrukturen (u.a. Gesundheitswesen, öffentliche Sicherheit, Versorger) wird die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie mit Unterstützung der Kita-Träger ein auf ein notwendiges Maß beschränktes Notversorgungssystem zur Kindertagesbetreuung aufrechterhalten.

Der Senat hat die Liste der systemrelevanten Berufe genauer definiert. Bitte informieren Sie sich auf der Informationsseite des Senats, ob Sie die Notbetreuung in Anspruch nehmen können. Weitere Abläufe werden am Monatg (16.03.2020) geklärt werden.

 

Weitere Informationen der Senatsverwaltung

Pressemitteilung Senat Berlin 14.03.2020

 

Stand: 15.03.2020, 13:59 Uhr